Augenringe unterspritzen lassen – Alles was Du dazu wissen musst

Text von Gegen Augenringe Redaktion | 24.02.2019

Augenringe unterspritzen

Augenringe und dunkle Schatten unter den Augen lassen uns müde, gestresst und unerholt wirken und doch kennt sie jeder Mensch. Sie entstehen in den meisten Fällen durch zu wenig Schlaf oder zu viel Stress. Auch wenn sie in den meisten Fällen von alleine wieder verschwinden, gibt es dennoch Menschen, die dauerhaft mit den unschönen Makeln zu kämpfen haben. Für die Betroffenen kann dieser Umstand auf Dauer ganz schön belastend sein.

Vor allem für Menschen, die unter chronischen Augenringen leiden, kennen die starken Auswirkungen, die Augenringe auf das gesamte Erscheinungsbild und das Selbstbewusstsein haben. Doch glücklicherweise verfügt die ästhetische Kosmetik über die Möglichkeit, das Problem mit einer Unterspritzung der Augenringe zu beheben.

Was ist das Ziel von einer Augenringe Unterspritzung?

Das Ziel einer Augenringe Unterspritzung ist es, im Bereich der Tränenfurchen die dort auftretenden Vertiefungen sichtbar anzuheben, wodurch die dunklen Schatten und Ringe unter den Augen minimiert werden. Die Unterspritzung hat keinen Einfluss auf dunkle Verfärbungen der Haut, die etwa durch Überpigmentierung entstanden sind. Wenn Du also eine Methode suchst, die ausschließlich dunkel pigmentierte Augenränder entfernt, können wir Dir von einer Unterspritzung unbedingt abraten, denn hierbei wirst Du kein positives Ergebnis erwarten können. In solchen Fällen eignen sich Methoden besser, die mit bleichenden oder aufhellenden Seren arbeiten. Darüber hinaus solltest Du nach der Behandlung keine Perfektion anstreben, denn aufgrund Deiner individuellen Anatomie ist dies nicht möglich, bei niemande. Ein menschliches Gesicht ist niemals absolut symmetrisch.

Mit welchen Fillern/Mittel wird unterspritzt?

An den Wangen, im Bereich der unteren Augenhöhlen-Begrenzung sowie an den oberen Wangen kann das Unterhautfett äußerst schwach ausgebildet sein. Auch wenn eine Neigung zu Augenrändern meist seit der Kindheit vorhanden ist, haben schwach ausgebildete Ränder keinen Krankheitswert. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Ausprägung und Intensität der Augenringe zu und dunkle Schatten korrelieren immer stärkere mit der Tiefe der Augenringe. Die Unterspritzung der Augenringe wird mit einem stabilen Hyaluronsäure-Gel verwirklicht. Die Augenränder, die auch als Tränenfurchen bezeichnet werden, sollen damit sichtbar angehoben werden.

Dauer, Anwendung und Wiederholungen

Die Dauer der Behandlung ist bei einer Unterspritzung der Augenringe in erster Linie vom Ausgangsbefund abhängig. In der Regel beträgt die Behandlungsdauer mindestens 30 Minuten. Darüber hinaus erfordert ein Eigenfett-Transfer eine sehr umfangreichere Vorbereitungszeit von etwa einer Stunde. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf durchgeführt. Nach dem operativen Eingriff sollte eine laufende Kontrolle stattfinden, damit etwaige Nachbehandlungen terminiert werden können und um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen.

Was kostet eine Unterspritzung der Augenringe?

Die Kosten einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure sind individuell verschieden und hängen stets vom Behandlungsbedarf ab. Unterspritzungen der Augenringe mit bis zu einem Millimeter Hyaluronsäure fallen häufig Kosten ab 350,- Euro an. Besonders ausgeprägte Augenringe sind jedoch noch nicht damit abschließend behandelt. In einem solchen Fall muss etwa vier Wochen später eine erneute Unterspritzung stattfinden, die mit den gleichen Kosten einhergeht.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei Unterspritzungen

Wie jeder operative Eingriff kann auch eine Unterspritzung der Augenringe mit einigen Nebenwirkungen einhergehen. Typisch können beispielsweise Hämatome nach der Behandlung sein, da die dünne Haut an den Augen blaue Flecken durchscheinen lassen kann. Die Hämatome verschwinden in der Regel von alleine wieder, allerdings ist es abhängig von der Größe, wie lange es dauert, bis alle Hämatome vollständig abgeheilt sind. Darüber hinaus sind auch vorübergehende Schwellungen bei der Unterspritzung der Augenränder die Regel.

Immer von einem Arzt beraten lassen

Augenringe von Arzt unterspritzt

Die Wahl eines guten Facharztes spielen eine enorm wichtige Rolle für ein erstklassiges Ergebnis. Nr gut ausgebildete Ärzte mit viel Erfahrung kommen für eine solche Behandlung infrage. Der Arzt muss sich für ein erstes Beratungsgespräch unbedingt genügend Zeit für Dich nehmen und sollte Deine Fragen umfassend beantworten. Er muss Dich sowohl über die Vorteile der Unterspritzung aufklären, als auch über die Risiken. Bei der Suche nach einem Arzt können Dir unter Umständen auch Erfahrungsberichte und Bewertungen im Internet weiterhelfen.

Fazit

Wenn Du unter starken, chronischen Augenringen leidest, kannst Du die Unterspritzung der Augenränder in Betracht ziehen. Es ist wichtig, dass Du Dich hierfür unbedingt an einen erfahrenen Mediziner wendest, der Dich über alle Vor- und Nachteile aufklären kann. Wenn Du einen Arzt gefunden hast, der die nötige Erfahrung mitbringt und dem Du selbst auch vertrauen kannst, steht diesem relativ risikoarmen Eingriff nichts mehr im Wege.

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